TAGESLOSUNGEN

Fog over the channel! Continent isolated!

In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn macht.

Carl von Ossietzky

Der Himmel dürfte aus klimatischer Sicht angenehmer sein als die Hölle. Allerdings vermute ich, dass die Hölle in gesellschaftlicher Hinsicht weit interessanter ist.

       Moliere.

BEZAHLE, WANN MER GELD HAT, DES IS KAH KUNST: AWWER BEZAHLE, WENN MER KAHNS HAT, DES IS E KUNST, LIEWER MANN, UN DIE MUSS ICH ERSCHT NOCH LERNE.                                      ERNST ELIAS NIEBERGALL   “Datterich”                             

DIE BASIS JEDER GESUNDEN ORDNUNG IST EIN GROSSER PAPIERKORB.                   Mark Twain

Ich jogge nicht, schwimme nicht, fahre nicht Rad - meine einzige körperliche Ertüchtigung ist:  Ich huste viel!    Robert Mitchum

TO BE IS TO DO                      

                                Nietzsche

TO DO IS TO BE

                                     Sartre

DU BI DU BI DU

                                    Sinatra

Och, gehn Se fort. Sie wolle schon gehn?

Ei gehn Se fort, bleiwe Se doch noch e bissi hier!!

Babba Hesselbach - Wolf Schmidt.

Es sogt da Durscht zum Hunger:          “I hob heit no nix drunga!”                  Do sogt der Hunger zu dem Durscht:   “Woaßt wos, des is mir wurscht!”     

                                   Willy Astor

GIVE US THE TOOLS AND WE ARE FINISHED THE JOB.

Winston Churchill

Der Unterschied zwischen Militärs und Zivilisten liegt darin, dass man Zivilisten militarisieren kann, Militärs aber nicht zivilisieren.

Miguel de Unamuno

Im Übrigen gehörte er zu der Sorte Männer, die Frauen vergöttern und auf einen Sockel heben, damit sie nicht dauernd im Weg stehen”

aus: Ralf Rothmann: “Feuer brennt nicht”, Suhrkamp-Verlag.

FROHE ARBEIT, ERNSTER WILLE MAL EEN SCHLUCK IN DIE DESTILLE UND ´N BISSKEN KILLEKILLE  DET HÄLT MUNTA!

(Heinrich Zille) und bei Harry Rowohlt geklaut!

Auf die Größe allein kommt es nicht an!  Eine Biene sammelt an einem einzigen Tag mehr Honig als ein Elephant in seinem ganzen Leben.

Henri Toulouse-Lautrec.

In einem Land, in dem BILD als Zeitung durchgeht und Guido Knopp als Historiker, gelten Friseure als Hirnforscher.

Wiglaf Droste

Als ich jung war, glaubte ich, ein Politiker müsse intelligent sein. Jetzt weiß ich, dass Intelligenz wenigstens nicht schaden kann.

Carlo Schmid

Was gibt es in der Schweiz?

Milchschokolade, die Alpen, Volkstänze und Seen. Man muss versuchen, alle diese lokalen Gegebenheiten in das Drama einzubauen. Die Seen müssen da sein, damit die Leute darin ertränkt werden, und die Alpen, damit sie in die Schluchten stürzen.

Alfred Hitchcock.

Aus zehn Metern Entfernung sah sie wie einsame Spitzenklasse aus. Aus drei Metern Entfernung sah sie wie etwas aus, was nur aus zehn Metern Entfernung gesehen werden sollte.

Raymond Chandler  “Das hohe Fenster

Altwerden ist nichts für Waschlappen.

Bette Davis

Die deutschen Zensoren  -  -  -  -  -  -  -  -   -   -   -   -   -  -  -  -   -  -  -  - -  -  -  -  - Dummköpfe  -  -  -  -  -  -  -  -  -  -  -  -  -  -   .

Heinrich Heine  “Reisebilder - 2. Teil  - Hoffmann und Campe 1827.

Die Franzosen bilden sich so viel ein auf ihre Weine, dass sie bestimmte Gegenden nach ihnen benennen.

MARILYN MONROE.

History teaches man, that history teaches nothing.

Mahatma Gandhi

Sie beweisen Ihre Technikfeindlichkeit geradezu damit, dass sie es nicht einmal fertigbringen, die Bretter von ihren Köpfen zu lösen.

Otto Schily

Der Bauer mit dem Traktor     fährt auf den Acker Dung.  Sein Sohn, der in der Stadt studiert, der liest Mao Tse-tung.             Der Bauer, der sehr dümmlich, weiß nicht, wer Mao ist.              Er sagt: Was soll Maotse-Dung,  ich bleib bei Pferdemist.

Ingo Insterburg,  Anfang der 1960er Jahre.

Geh`zum Friseur, mach die Negermusik leiser, geh´zur Tanzstunde, wasch den Wagen.

Kommandos der Jugendzeit.

Das Leben ist eine Nuss. Sie lässt sich zwischen zwei weichen Kissen nicht knacken.

Arthur Miller

Wenn Männer sich mit ihrem Kopf beschäftigen, nennt man das “denken”. Wenn Frauen das gleiche tun heißt das “frisieren”. Anna Magnani

Es werden durch Rundfunk bereits Nachtigallenkonzerte und Papstreden übertragen. Das ist der Untergang des Abendlandes.                 Egon Friedell

Die Berechnung der Einkommensteuer ist für einen Mathematiker zu schwierig, dazu muss man Philosoph sein.

Albert Einstein

In Hollywood gerät man bereits in den Ruf, ein Sportler zu sein, wenn man den Weg vom Haus zur Garage zu Fuß zurücklegt.

Cary Grant

Den Charakter eines Menschen erkennt man erst dann, wenn er Vorgesetzter geworden ist.

Erich Maria Remarque

“Ich habe Anfälle....Es kommt über mich mindestens einmal im Quartal. Ich erwache und bin plötzlich sternhagelnüchtern”

aus Brechts “Herr Puntila und sein Knecht Matti”.

Ein Mann kann höchstens vollständig sein, eine Frau aber vollkommen.

Eleonora Duse.

Die zahllosen Krankheiten wundern Dich? Zähle die Ärzte!

Karl Julius Weber

Pensionierte Lehrer sind meistens schlecht gelaunt; ihnen fehlen die Ferien.          Carlo Franchi

Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

George Bernard Shaw.

Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.

    Mark Twain

nochmal  Mark Twain:

Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser mässig genossen, ist unschädlich!

Selbstverständlich sind Frauen klüger als Männer - nur, das macht die Wohnung auch nicht sauberer.

        Jerry Lewis

Outside of a dog, a book is a man´s best friend: and inside a dog, it´s too dark to read.

        Groucho Marx

Das  O - Loch dankt allen A - Löchern für die aufopfernde Unterstützung.

         GREENPEACE

Liebe Politesse!

Ich parke für den Erhalt Ihres Arbeitsplatzes.

Florenz?  Gut geeignet für das versehentliche Zurücklassen älterer und zerstreuter Familienmitglieder!

                Natalie Ginzburg

Der ewige Jammer mit den Weltverbesserern ist, dass sie nie bei sich selbst anfangen.

         THORNTON WILDER

In der Sexualerziehung haben Autodidakten den größten Erfolg.

               Zarko Petan

Ein Staatsmann ist ein Politiker, der seit zehn oder fünfzehn Jahren tot ist.

           Harry S. Truman

Ein sicheres Zeichen von einem guten Buch ist, wenn es einem immer besser gefällt, je älter man wird - vorausgesetzt, daß man mit dem Alter auch weiser wird, denn ein Buch ist ein Spiegel: Wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Apostel herausschauen.     Georg Christoph Lichtenberg.

Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.

                    MARK TWAIN

Wer morgens zerknittert ist, hat den ganzen Tag über enorme Entfaltungsmöglichkeiten.

Wasser ist nicht zum Trinken da, sonst hätte Gott nicht so viel davon gesalzen.

Brendan Behan.

I was rich, and I was poor. Believe me, rich is better.”

Gloria Graham in Fritz Langs “The Big Heat”

Timeo hominem unius!

Unheimlich ist mir der Mann mit nur einem Buch!

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen; sagt Claudius; ob dies aber jemand hören will ist eine andere Sache.

Hans Christian Andersen

ALLES UNTER 400 GRAMM IST CARPACCIO.

Die Wolken können Dich nicht daran hindern, die Sterne zu sehen.

Alexandre Dumas  “Der Graf von Monte Christo”

Als Gott den Mann schuf, übte sie nur.

Enten legen ihre Eier in aller Stille, Hühner gackern dabei wie verrückt.  Was ist die Folge?  Alle Welt isst Hühnereier!

Henry Ford.

Gutes Bier in Maßen genossen, kann auch in größeren Mengen nicht schaden.

Kurt Ostbahn

Sollte dies Kaffee sein, bringen Sie mir bitte Tee.  Sollte dies Tee sein, bringen Sie mir bitte Kaffee.

Abraham Lincoln

Lady Astor zu ihrem Schwiegervater Winston Churchill: “Du bist betrunken!” Churchill zu Lady Astor: “Und du bist hässlich! Morgen früh bin ich aber wieder nüchtern.”

Noch ein Martini und ich lieg´unter´m Gastgeber.

Dorothy Parker

Der Humanist Mubarak war nebenher sogar jahrelang Diktator, wie sich gerade herausstellt.

Martin Sonneborn - Satiriker

“Möchten Sie ein Steak oder zwei Steaks?”   “Kann ich vielleicht beides haben “?

Homer Simpson

Plötzlich ist das Meer voller Joghurt, und ich habe keinen Löffel.

aus Harry Rowohlts Anekdotenschatz über das Alter und die Frauen.

Es ist besser, auf den Füßen zu sterben, als auf den Knien zu leben. No pasarán!  Sie sollen nicht durchkommen!

Dolores Ibarruri - La Pasionaria - anläßlich der Abschiedsparaden der Internationalen Brigaden am 15. November 1938.

Wer zwey Paar Hosen hat, mache eins zu Geld und schaffe sich Bücher an.

Georg Christoph Lichtenberg.

“Hello Houston. Tranguility Base her. The Eagle has landed”

July 21st, 1969. 02.56 GMT.

“Ich antiamerikanisch?  Ich habe geweint, als Winnetou starb”.

Harry Rowohlt

Einige Fragen an Herrn Loriot:

“Welcher Gegenstand in Ihrer Küche ist Ihnen am wichtigsten?”    Loriot:”Meine Frau!”

“Wissen Sie, was auf Ihrem Grabstein stehen soll?”      Loriot:”Zweckmäßig wäre es, wenn der Name drauf stünde.”

“Sie sind seit nunmehr 55 Jahren mit der gleichen Frau verheiratet. Was sagt sie dazu?”     Loriot:”Sie sagt, das sei einfach phantasielos.”

“Sex vor dem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie wollen. Nur in der Halbzeit geht gar nichts”.

Berti Vogts

11.01  Uhr:    sei mal ehrlich, es zählt doch nicht nur das aussehen. oder?

11.03 Uhr:   nicht nur, aber du bist durch ein übermaß an inneren werten ästhetisch gehandicapt.

aus:  SMSvonGesternNacht.de

“Wie findest du eigentlich den Hamburger Royal TS?”

“Ich find´ eigentlich alle Computer geil!”

“Den ganzen Tag bin ich unterwegs. Hetze von A nach B, von Pontius zu Pilatus....”

“Ey, Alter, du machst Pilates?  Krass!”

“Bei Einbruch der Dämmerung ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen.”

Aus den Dienstvorschriften der Bundeswehr.

“Ich weiß, was es heißt, Mutter von drei kleinen Kindern zu sein.”

Edmund Stoiber.

“ 160 Häftlinge warten auf den Tag der offenen Tür.”

Hamburger Abendblatt.

Beim Fussball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.

Jean Paul Sartre

Als Kind habe ich immer Dinge verschluckt. Man hat es nicht gewagt, mich mit einem Sessel im Zimmer allein zu lassen.

Billy Wilder

Kinder sind sperrig, stehen im Weg rum und wollen immer genau dann RTL gucken, wenn wir uns auf ARTE mal eine interessante Dokumentation über die Prügelstrafe anschauen möchten.

Hans Zippert, Medienkolumnist der WELT

Salz und Brot macht Wangenrot - doch belegte Butterbröter, machen sie noch röter!

Es ist besser schweigend für einen Idioten gehalten zu werden, als den Mund zu öffnen und alle Zweifel zu beseitigen.

Konfuzius

Man kann Ärzten nicht trauen - sie sind schließlich nur ehemalige Medizinstudenten.

                                ERIC IDLE

Fernsehen bildet!   Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.

             GROUCHO MARX

Sie sind auf mich noch lange nicht angewiesen, ich aber auf Sie.  Merken Sie sich das!

                          Karl Valentin

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar dafür sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.

              Dieter Hildebrandt

Halt dei Maul wann de mit mir reddst!

     Ernst Schildger (hessischer Dichter) bei Walter Renneisen geklaut.

Hörgeräte haben auch gute Folgen: Seit ich die habe, konnte ich schon drei Leute aus meinem Testament streichen.

      Rudi Carrell

Gar net krank is´a net gsund.

                       Karl Valentin

Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde;

das erklärt so manches.

                  Mark Twain

Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei.

                      Oscar Wilde.

Subversion kann etwas sehr Spießiges haben. Ich kenne Subversive, die ihren Briefkasten öfter mit dem Staubsauger reinigen als ich.

                          Walter Moers

“Die hab ich noch nicht probiert, aber im Allgemeinen mag ich Geflügel”

Fußballer Thorsten Legat auf die Frage ob er Spätzle mag.

“Abseits is, wenn dat lange Arschloch zu spät abspielt”

Hennes Weisweiler über Günter Netzer.

“Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt”

Rolf Rüssmann.

Ich habe einmal einen Kurs in Schnell-Lesen belegt und “Krieg und Frieden” in zwanzig Minuten gelesen. Es geht um Rußland.

Woody Allen..

Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte.

George Bernard Shaw.

Früher war Rauchen ungesund. Heute ist Rauchen gesund.                                Man ist draußen.

Alkohol löst keine Probleme!      Das tut Broccoli aber auch nicht!

Stress entsteht, wenn das Gehirn dem Körper verbietet jemanden in die Fresse zu schlagen, der das eigentlich verdient hat.

....für die einen ist es Klopapier, für die anderen die längste Serviette der Welt...

Irgendwie fehlt dem Salat was - Fleisch oder so.

“Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.”

Mark Twain.

Wie peinlich ist es Dir eigentlich, daß außerirdische Zivilisationen unser Fernsehprogramm empfangen können?

Das “N” in RTL steht für Niveau.

Evolution: Von den Bäumen herunterkommen, Motorsäge erfinden, Bäume absägen, Papier daraus machen, Buch über Umweltschutz schreiben.  Peter Breuer.

Man darf jetzt nicht alles so schlecht reden wie es war.     Fredi Bobic.

Der Detektiv beobachtete ihn aus dem Mundwinkel....

Der Blinde sah mich böse an!                                  Aus der deutschen Übersetzung eines amerikanischen Krimis.

Es ist immer ein schönes Gefühl, den Olli hinten drin zu haben.                               Sebastian Kehl.

Derjenige, der zum ersten Mal an Stelle eines Speers ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.                        Sigmund Freud

Beautiful young people are accidents of nature, but beautiful old people are works of art.

Nancy Astor zu Winston Churchill: “Winston, if you were my husband, I´d poison your tea.” Darauf Churchill zu Lady Astor: “Nancy, if I were your husband, I´d drink it.”

Ich gebe Ratschläge immer weiter. Es ist das Einzige, was man damit tun kann.

Oscar Wilde

“Bei so einem Spiel muss man die Hosen runterlassen und sein wahres Gesicht zeigen”

Alexander Strehmel

Unterstützt die Volksfront zur Wiedervereinigung der Spalttablette!                                     Graffitispruch am Friedrich Meinecke-Institut/Berlin 1979.

Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!

Hier noch etwas zum Thema “Blähungen”:                               Franz macht sich nah den Teichen Luft.                                            Sein Jagdhund wittert Leichenduft!

Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.

Wilhelm Busch

...und noch ein Wilhelm Busch:  Wie lieb und luftig perlt die Blase, der Witwe Klicko in diesem Glase.

I don´t care to belong to any club, that will have me as a member .     Groucho Marx.

Heute in mich gegangen - auch nichts los!                               Karl Valentin

...und noch ein Valentin:               Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.

Gemies, Kardoffel und was noch all, des kriecht mer hier in dere Hall. Und owwe uff der Galerie, da möpselts nach Fromaasch de Brie.                                                             Friedrich Stoltze´s Tipp für Frankfurt: Die Kleinmarkthalle

Wem Goldfische zu teuer sind, sollte auf Silberfische zurückgreifen.

Fünf sind geladen - zehn sind gekommen - giess Wasser zur Suppe - und heiss sie willkommen!

Oma Lisbeth

Chancengleichheit besteht nicht darin, dass jeder einen Apfel pflücken darf, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.

Reinhard Turre.

Es ist wunderbar, dass Amerika entdeckt wurde, aber es wäre besser gewesen. wenn es unentdeckt geblieben wäre.

Mark Twain

Amerika ist das einzige Land auf der Welt, das von der Barberei zur Dekadenz übergegangen ist, ohne dass es dazwischen Zivilisation gab.

Oscar Wilde

Die Literaturhandlung Paperback liegt im kleinen Ort Bad König mitten im schönen Odenwald, Das Sortiment dort ist aber mit solcher Liebe ausgesucht, so vielfältig und wartet mit einer solchen Menge literarischer Besonderheiten und Entdeckungen auf, wie man sie in mancher Universitätsstadt nicht findet. Individuelle Beratung und Kundenansprache inbegriffen. Zudem bietet Paperback übers Jahr ganz besondere Highlights für das Kulturleben des Ortes mit ihren regelmäßigen literarischen Veranstaltungen. Alles in allem weit über dem Durchschnitt.

Benedict Geulen - Verlagsvertreter
 
 

2018z5

AUTOREN IN DER RENTMEISTEREI -

eine Initiative der Stadt Bad König, der Kurgesellschaft und PAPERBACK

 

stadtbadkönig

IHR WEG Zur RENTMEISTEREI:

Immer der Ausschilderung “Odenwaldtherme” folgen - an der Therme, links zur Altstadt  Bad Königs einbiegen - noch ca. 150 Meter und Sie haben Ihr Ziel erreicht

Navi-Eingabe: Bad König+Schloßplatz

Die Lesungen werden unterstützt von:

Logo Hausverwaltung

Bad König - nur der Vollständigkeit halber - liegt in Hessen: jenem Land, umgeben nur von feindlichem Inland, ohne direkten Zugang zum Meer...... .

Lieber Matthias Beltz, ich grüsse Dich, egal auf welcher Wolke Du gerade sitzt.

Der Eintritt zu den Lesungen kostet - wenn nicht anders angegeben -  im Vorverkauf € 12.- und € 15.- an der Abendkasse.

23. August 2017

Helmut Ortner liest aus “Fremde Feinde - Sacco und Vanzetti”

 

Am 15. April 1920 überfallen Banditen im Staate Massachusetts einen Lohntransport, töten beide Wachmänner und flüchten mit der Beute. Schon bald konzentrieren sich die Ermittlungen auf die beiden italienischen Einwanderer Nicola Sacco und Bartholomeo Vanzetti. Sie sind Ausländer, Atheisten – und Anarchisten. Obschon die Beweise dürftig sind, werden die beiden angeklagt und in einem fragwürdigen Indizienprozess trotz weltweiter Proteste zum Tode verurteilt.  Schuldig oder nicht? Bis heute ist diese Frage nicht endgültig beantwortet, aber allein die Zweifel und das ungerechte Verfahren reichen aus, um den Fall zu einer Legende zu machen.         Helmut Ortner schildert spannend und einfühlsam Leben, Kampf und Tod der beiden Einwanderer. Ein erschütterndes Buch über Fremdenfeindlichkeit, ein Buch von großer Aktualität.

»Ortners Buch ist ein Lehrstück für alle, die mit Andersdenkenden und Außenseitern zu tun haben – wir alle.« Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Zum 90. Jahrestag der Hinrichtung von Sacco und Vanzetti

ortner sacco

Helmut Ortner, Jahrgang 1950 / geboren in Gendorf/Oberbayern / aufgewachsen in Burghausen an der Salzach / Umzug der Familie in die Nähe von Frankfurt am Main / dort Schul- und Jugendjahre / Schriftsetzer-Lehre / Studium an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main / Studium der Sozialpädagogik und Kriminologie in Darmstadt / Soziale Projekte in Gefängnissen und ehrenamtlicher Bewährungshelfer / Journalistische Lehrjahre bei verschiedenen Magazinen / 1975: erste Buchveröffentlichung/ Reportagen, Porträts, Essays für zahlreiche Zeitungen und Magazine / Chefredaktion der Zeitschrift PRINZ / Chefredakteur und Herausgeber JOURNAL FRANKFURT / Zahlreiche Buchveröffentlichungen / 1986: Stadtschreiberpreis der Stadt Kelsterbach / 1988: Einladung des Goethe-Instituts: Lesereisen nach Südamerika / Erste Auslands-Übersetzungen / 2000: Gründung eines Büros in Frankfurt am Main für Konzepte und Relaunchs von Zeitschriften und Magazinen / 2002: Einladung Buchmesse Havanna, Cuba / Neben schriftstellerischer Tätigkeit, journalistischen Arbeiten, mehr als 80 Entwicklungen und Relaunchs von Printmedien, u.a.: Das Parlament, Jüdische Allgemeine, Cicero, Focus / Zahlreiche Auszeichnungen / Übersetzungen u.a. in türkischer, polnischer, italienischer, spanischer und englischer Sprache. ... Und sonst? Rennradfahrer, Parteiloser, Kunstliebhaber, Amnesty International & Attac-Mitglied, Pat Metheny-Hörer – und Eintracht Frankfurt-Fan.

Helmut Ortner-Portra¦êt_-®Renate Schildheuer

Here´s to you, Nicola and Bart    Rest forever here in our hearts    The last and final moments is yours  That agony is your triumph.

 

sacco_vanzetti02

Nicola Sacco (geb. 1891 in Torremaggiore/Foggia) und Bartholomeo Vanzetti (geb. 1888 in Villa Faletto/Cuneo) wurden in der Nacht vom 23.8. auf den 24.8.1927 im Staatsgefängnis von Charleston, Massachusetts auf den elektrischen Stuhl hingerichtet.

Sacco war Arbeiter in einer Schuhfabrik und Vanzetti, gelernter Konditor, verkaufte als ungelernter Arbeiter zur Zeit seiner Verhaftung Fische. Sie waren 1908 mit großen Hoffnungen aus Italien in die USA eingewandert, da sie dort die Chance für ein besseres Leben sahen. Dort lernten sie sich innerhalb der ArbeiterInnenbewegung kennen, und zwar in den Gruppen um Galleani und Tresca, die anarchistische Zeitungen herausgaben. Schon damals hatten sie eine freiheitlich-sozialistische Einstellung. Um ihrer Einberufung zum Wehrdienst zu entgehen, fuhren sie zusammen mit anderen Genossen nach Mexiko und wurden Freunde.

Am 5.5.1920 wurden Sacco und Vancetti in New York verhaftet. Ihnen wurde vorgeworfen am 15.4.1920 in South Braintree, Massachusetts einen Raubmord an dem Lohnbuchhalter Palmenter und dem Wächter Berardelli begangen zu haben. Aufgrund ihres öffentlichen Engagement innerhalb der ArbeiterInnenbewegung, ihres Kampfes um allgemeinbildende Schulen und das Recht auf Bildung sowie ihrer anarchistischen Einstellung wollten die staatlichen Institutionen eine Verurteilung zum Tode um jeden Preis.

Obwohl Sacco und Vanzetti Alibis für die fragliche Zeit hatten, wurden Entlastungszeugen nicht vernommen, Beweismittel zurückgehalten und eine parteiisches Geschworenengericht auf den Fall angesetzt. Richter Webster Thayer ließ es sich nicht nehmen in aller Öffentlichkeit zu verlauten: "Denen werden wir's schon zeigen, und die Kerle aufhängen."

So kam es, daß Sacco und Vanzetti am 31.3.1921 in Dedham zum Tode verurteilt wurden. Das Justizverbrechen steuerte dem Mord entgegen. Doch das Todesurteil löste in der ArbeiterInnenschaft Amerikas, und nicht nur dort, einen Sturm der Entrüstung aus, so daß sich ein langjähriger Kampf mit einer weltweiten Solidaritätskampagne um die Aufhebung des Urteils entspann.

Der Portugiese Celestino Madeiros, der wegen Raubmordes zu Tode verurteilt war, ließ am 18.11.1925 Sacco einen Zettel im Gefängnis zukommen mit den Worten: "Ich bekenne hiermit, an dem Verbrechen in South Braintree beteiligt gewesen zu sein, Sacco und Vanzetti sind dagegen nicht dabei gewesen."
 Dies wurde zudem noch von einem Komplizen belegt. Der Raubmord war das Werk der Morelli-Bande gewesen. Doch selbst diese Aussagen beeindruckte die amerikanische Justiz nicht.

Die Revisonseingaben wurden abgewiesen. Der Gouverneur von Masachusetts, Fuller, lehnte alle Gesuche ab.

Als ein Hinrichtungstermin 1927 am 10.8.1927 bekannt wurde, kam es wegen zweier einfacher Arbeiter zu einer bis dahin noch nie gesehenen Protestwelle rings um den Erdball. Es kam zu vielen Anschlägen, gewaltigen Demonstrationen und wilden Streiks bis hin zu Generalstreiks in Südamerika. Dabei waren durch harte, staatliche Unterdrückungsmaßnahmen etliche Menschenleben zu beklagen. In Genf stürmte eine empörte Masse das Völkerbundgebäude und schlug den berühmten Glassaal in Trümmer.

Selbst gesetzgebende Körperschaften forderten Gouverneur Fuller auf, die beiden Anarchisten freizugeben.
Alle US-Botschaften wurden streng bewacht. In Tokio zog sich der US-Botschafter auf seinen Landsitz zurück. In vielen Städten Deutschland protestierten ArbeiterInnen. In Berlin gab es eine Riesendemonstration. Selbst die amerikanische Presse berichtete nun von "Unstimmigkeiten" während des Prozesses.

Doch der amerikanische Staat demonstrierte Härte. Letztendlich wurde das Urteil in der Nacht vom 23. auf den 24.8.1927 vollstreckt. Zusammen mit Sacco und Vancetti wurde Madeiros hingerichtet.

Sacco und Vanzettis Vermächtnis aus der Todeszelle:
"Macht aus unseren Leiden, aus unserem Schmerz, unseren Fehlern, unseren Niederlagen und aus unseren Leidenschaften für die künftigen Schlachten und die große Emanzipation ein kostbares Gut."

Im Juli 1977 gab der Gouverneur von Massachusetts eine Ehrenerklärung für Sacco und Vancetti und deren Familien ab.

Der Text basiert auf einem Vortrag, der während einer gutbesuchten Veranstaltung im Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main, 1992 anläßlich des 65. Jahrestages der Hinrichtung von Sacco und Vancetti gehalten wurde. Dabei wurde auch aus Briefen von Sacco und Vanzetti, die sie während ihrer Inhaftierungszeit geschrieben hatten, vorgelesen.

sacco_vanzetti04

SACCO UND VANZETTI    -   DER FILM

Originaltitel: Sacco e Vanzetti
Alternativtitel: Sacco and Vanzetti
Herstellungsland: Italien
Erscheinungsjahr:  1971
Regie: Giuliano Montaldo
 
Darsteller Figur
Gian Maria Volontè   Bartolomeo Vanzetti
Riccardo Cucciolla   Nicola Sacco
Cyril Cusack   Frederick Katzmann
Rosanna Fratello   Rosa Sacco
Geoffrey Keen   Judge Webster Thayer
Milo O'Shea   Fred Moore
William Prince   William Thompson
Claude Mann   Journalist
Armenia Balducci   Virginia

Der Film wird interessanterweise auf der Internetplattform: “Die besten Horrorfilme” geführt. Der Kommentar zum Film dort lautet:

In diesem italienischen Justizdrama wird der authentische Fall von 1920, in dem zwei italienische Einwanderer in den USA trotz weltweiter Proteste hingerichtet wurden, aufgearbeitet. Die Geschichte baut starke Emotionen auf, alle hier gezeigten Indizien lassen aus der Perspektive des Films nur den Schluss zu, dass es sich hier um einen eiskalten, politischen Justizmord handelt. In wie weit die einzelnen hier aufgeführten Beweise den historischen Fakten entsprechen, kann ich natürlich nicht sagen, doch dass das Recht offenkundig missbraucht wurde, führte zu weltweiter Empörung. Die beiden wurden 1977 durch den Gouverneur von Massachusetts rehabilitiert - ein schwacher Trost.

Unterstützt wird die emotionale Story durch eine geniale, herrlich melancholische Musik von Ennio Morricone. Die Darsteller sind sehr gut gewählt, die beiden Hauptdarsteller Riccardo Cucciolla (Borsalino & Co.) und Gian Maria Volontè (Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger) sehen den wahren Justizopfern Sacco und Vanzetti sogar sehr ähnlich. Der Film zeigt, welche Macht der Justizapparat hat, dass er sogar bei einem Unschuldigen über Leben und Tod entscheiden kann, natürlich nur im Namen der Gerechtigkeit.
Filmreview von: Marcus Littwin.

Mord und Todesstrafe sind nicht Gegensätze, die einander aufheben, sondern Ebenbilder, die ihre Art fortpflanzen.

George Bernard Shaw, anglo-irischer Schriftsteller (1856-1950)

 

23.September 2017

Reinhard Kaiser liest aus: Der glückliche Kunsträuber

Das Leben des Vivant Denon

 

cover KaiserDergluecklicheKunstrae

Vivant Denon, Direktor des Louvre in seiner allerersten Glanzzeit, war eine der schillerndsten Figuren Europas im Zeitalter der Französischen Revolution. Für seine große Liebe, die Kunst, tat er alles und war sich für nichts zu schade. Der Schriftsteller und Übersetzer Reinhard Kaiser erzählt hier zum ersten Mal Denons staunenswerte Lebensgeschichte – so lebendig und glänzend geschrieben, dass die Lektüre zu einer großen Verführung wird.

"Ich bin in alledem nur der Mann, der zufällig zur rechten Zeit am rechten Ort war", hat Denon bescheiden von sich gesagt und damit sein größtes Talent benannt, die Gunst der Stunde zu erkennen und Gelegenheiten, die sich ihm boten, nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Denon verehrte die Kunst auf vielerlei Weise - aber nicht wie etwas Göttliches, etwas prinzipiell Unerreichbares, sondern so wie ein Mann eine Frau verehrt, die er zu besitzen begehrt. Seine Lebensgeschichte ist eine Geschichte der Kunst und der Epoche, in der er lebte, sie führt durch halb Europa und nach Ägypten, auf die Schlachtfelder der Napoleonischen Kriege und in die großen Kunstsammlungen der Zeit, nach Berlin, Kassel, Braunschweig, München, Wien und Schwerin, sowie immer wieder nach Venedig und Paris. Sie ist auch die Geschichte einer großen, in wundervollen Briefen dokumentierten Liebe, die die Wirren der Revolutionsepoche überdauerte. „Ich habe nicht studiert. Ich habe viel gesehen“, meinte Denon. Reinhard Kaisers Buch ist eine Einladung, die Welt und das Leben mit den Augen dieses glücklichen Kunsträubers zu betrachten.

 

Reinhard Kaiser ist Schriftsteller und Übersetzer. Er ist ein Meister darin, recherchierte Lebensgeschichten mit literarischen Mitteln zu erzählen. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Geschwister-Scholl-Preis sowie den Niederrheinischen Literaturpreis. Reinhard Kaiser lebt in Frankfurt am Main.

KaiserReinhard_honorarfrei_(c)privat

7. Oktober 2017

10. Fürstengründer Whiskytasting mit Prof. Walter Schobert

Die Veranstaltung ist ausverkauft!

schobert9.9.
DSC_0019

14.Oktober 2017

5. Spaziergang über die Buchmesse mit Prof. Dr. Rainer Moritz

Moritzmischel2

25. November 2017

Christian Brückner liest aus:

Franz Kafka  “Das Schloss”

Brückner2016

Franz Kafkas Roman »Das Schloss« entstand 1922 und erschien posthum 1926. Schauplatz ist ein Dorf, das zu Füßen eines Schlosses ohne nähere geografische Bestimmung liegt und von dort aus beherrscht wird. Im Mittelpunkt der nur sechs Tage umfassenden Handlung steht ein Fremder namens K. Er folgt einer angeblichen Einladung aus dem Schloss und ist von weither angereist, um als Landvermesser zu arbeiten, doch alle Versuche, mit der Schlossbehörde in Kontakt zu kommen, scheitern. Allmählich beginnt K., sich wie die anderen Dorfbewohner der undurchsichtigen Macht des Schlosses zu beugen.
K. erreicht am späten Abend das Dorf, wo er im »Gasthaus zur Brücke« ein bescheidenes Nachtquartier findet. Er ist von der Schlossbehörde als Landvermesser eingestellt worden. Vergeblich sucht er am nächsten Morgen einen Weg, der zum Schloss führt. Die Dorfbewohner wollen nichts mit ihm zu tun haben und weichen seinen Fragen aus.

Am Ende des Tages stellen sich zwei Männer als seine Gehilfen vor: Artur und Jeremias, die ihm von nun an auf Schritt und Tritt folgen und sogar über seinen Schlaf wachen. Kenntnisse in Landvermessung haben sie nicht. Ein Bote namens Barnabas bringt K. einen Brief, der von Kanzleivorstand Klamm stammen soll, und der K. in seinem Amt bestätigt.

Im Gasthaus »Herrenhof«, in dem ausschließlich Schlossbeamte verkehren, begegnet K. der Geliebten Klamms, dem Schankmädchen Frieda. Zwischen K. und Frieda entwickelt sich eine Liebesbeziehung und Frieda trennt sich von Klamm. Damit werden K.s Hoffnungen zunichte, Frieda könne ihm den Weg zu den Schlossbehörden ebnen.

Von seiner Gastwirtin erfährt K., dass Klamm grundsätzlich für niemanden aus dem Dorf zu sprechen sei. Auch die Brückenwirtin ist vor vielen Jahren Klamms Geliebte gewesen und leitet daraus für sich – ebenso wie für Frieda – eine erhabene Stellung ab. Der Dorfvorsteher, K.s direkter Vorgesetzter, behauptet, dass ein Landvermesser nicht gebraucht werde und die Ausschreibung ein Missverständnis gewesen sei.

K. besteht auf einer Anstellung im Dorf und darf schließlich als Schuldiener arbeiten. Er wird mit Frieda und den Gehilfen behelfsmäßig in einem der beiden Klassenzimmer der Dorfschule untergebracht. Neben seinen Aufgaben als Schuldiener sucht K. weiterhin beharrlich den Kontakt mit Klamm und wartet im Herrenhof viele Stunden vergeblich auf ihn. Ein Verhör durch Klamms Dorfsekretär Momus lehnt er ab und ignoriert dessen Warnungen ebenso wie die der Brückenwirtin. Über den Boten Barnabas will K. eine Unterredung mit Klamm erzwingen. Die lästigen und undurchsichtigen Gehilfen werden von K. entlassen.

Von Barnabas’ Schwester Olga erfährt K. zu seinem Entsetzen, dass Barnabas im Schloss selbst nur ein Bittsteller sei und über keinerlei Rechte verfüge. Olga vertraut K. das dunkle Familiengeheimnis an: Seit Olgas und Barnabas’ Schwester Amalia vor drei Jahren einen Schlossbeamten, von dem sie sich gedemütigt fühlte, abgewiesen hat, versucht die ganze Familie, im Schloss den Fehler wieder gutzumachen. Da der Fall dort aber nicht aktenkundig sei, könne man nichts für die ehemals angesehene Familie tun, die vom Dorf inzwischen mit Verachtung gestraft wird.

Als K. von Olga kommt, teilt sein früherer Gehilfe Jeremias ihm mit, dass Frieda K. verlassen habe und jetzt mit ihm im Herrenhof wohne und arbeite. Barnabas erscheint mit der Botschaft, dass Klamms Sekretär Erlanger ihn im Herrenhof erwarte. K. eilt in das Gasthaus und während er nächtens darauf wartet, dass der schlafende Erlanger aufwacht, kommt es zu einer Aussprache zwischen ihm und Frieda. Frieda entscheidet sich für Jeremias, der ihr aus Kindertagen vertraut ist.

Auf der Suche nach Erlanger betritt K. versehentlich das Schlafzimmer des Sekretärs Bürgel. Dieser erklärt ihm, warum es für einen Hilfesuchenden günstig sei, einem scheinbar nicht zuständigen Sekretär und insbesondere in der Nacht sein Anliegen anzuvertrauen. K. schläft während Bürgels Ausführungen ein und wacht erst auf, als Erlanger am frühen Morgen nach ihm ruft.

Nach einer kurzen Unterredung, in der es um Frieda und Klamm geht, verlässt Erlanger den Herrenhof. K. bleibt zurück und schläft bis zum Abend im Schankraum. Beim Aufwachen trifft er das Zimmermädchen Pepi an, das Frieda vorübergehend im Ausschank vertreten hat. Pepi versucht, Frieda zu verleumden, doch K. widerspricht. Vor der Tür wartet der Fuhrmann Gerstäcker auf K., um ihn als Pferdeknecht einzustellen.

Hier endet der Roman, der ebenso wie »Der Verschollene (Amerika)« und »Der Prozess« als Fragment in Kafkas Nachlass erhalten blieb.

27. Januar 2018

Peter Butschkow präsentiert die “Cartoon - Show”

butschkow

Peter Butschkow auf Karika-Tour – live und zum Piepen.                                           Fast zwei Millionen verkaufte Cartoon-Bücher und erfolgreiche Humor-Kalender in den letzten 25 Jahren sprechen eigentlich für sich. Aber Butschi will‘s wissen. Was macht einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Cartoonisten, wenn er herausfinden möchte, wie seine Cartoons wirklich beim Publikum ankommen? Er geht auf Karika-Tour. Seine »Cartoon-Show«, eine Mischung aus üppiger Karikaturenpräsentation, authentischer, launiger Erzählkunst, amüsanten Anekdoten und kurzweiliger Lesung kommt beim Publikum super an – und der Künstler selbst freut sich über den direkten Kontakt zu seinen Fans. Sein schönster Lohn: das Lachen des Publikums live zu erleben!

Butschkowbier
butschkow guenter-gras
butschkow kreuzfahrtschiff

24. März 2018

Eva Mattes liest Jane Austens  “Emma

4. Teil der sechsteiligen Lesungsreihe mit Texten von Jane Austen.

Mattes1aklein

Die 21-jährige Emma Woodhouse ist wohlhabend, schön und der strahlende Mittelpunkt der Gesellschaft im beschaulichen Highbury. Das angenehme Leben mit ihrem etwas lebensfremden Vater genießt sie in vollen Zügen und denkt nicht daran, ihre Unabhängigkeit für eine Heirat aufzugeben. Allerdings beschließt sie im Glauben an ihre vollkommene Menschenkenntnis, zumindest für Verbindungen unter ihren Freunden zu sorgen, und richtet damit ein Gefühlschaos an, das bald auch ihr eigenes Glück bedroht...
Felicitas von Lovenberg schreibt in der FAZ:
„Die schöne junge Emma, erste Dame des Örtchens Highbury, ist eigentlich eine ziemliche Nervensäge  ein Snob, der ständig versucht, Leute, denen sie sich überlegen fühlt, zu verkuppeln, weil nur sie weiß, wer zu wem passt. Eva Mattes liest das so fabelhaft, dass man Emmas Verkuppelungsversuchen ausgesprochen gerne zuhört. Selbst das Geplapper der unerträglichen Mrs. Elton kann noch mit der Stimme von Eva Mattes Vergnügen bereiten.“
Jane Austen schrieb "Emma" in der Zeit zwischen Januar 1814 und März 1815 und gab den Roman im Spätsommer ihrem Bruder Henry, der den Verleger John Murray mit der Veröffentlichung beauftragte. Emma wurde so Jane Austens vierter publizierter Roman.
Das Titelblatt des Romans war auf 1816 datiert, obwohl der Roman bereits im Dezember 1815 erschien. Außerdem enthielt es eine hochformelle, wenn auch recht kurze Widmung:
 "Seiner Königlichen Hoheit, dem Prinzregenten, ist dieses Werk mit Erlaubnis Seiner königlichen Hoheit mit höchstem Respekt von Seiner Königlichen Hoheit ehrerbietigem und gehorsamen Diener, dem Autor, zugeeignet."
Im November desselben Jahres war Jane Austen nämlich durch Reverend James Stanier Clarke bei einem Besuch in der Bibliothek von Carlton House bedeutet worden, das eine solche Widmung von seitens des Prinzregenten sehr erwünscht wäre. Allerdings ging Jane Austen auf Nummer sicher und vergewisserte sich schriftlich ob diese Bitte um Widmung ernst gemeint war.
Der Prinzregent bekam - selbstverständlich kostenlos - eine extra für ihn gebundene Ausgabe von Emma für die er sich später bei Jane Austen bedankte, was diese zu folgendem Kommentar an ihren Verleger veranlasste:
"Es wird Sie freuen zu hören, dass ich ein Dankschreiben des Prinzen für die "geschmackvolle" Ausgabe von Emma erhalten habe. Was immer er von meinem Anteil an dem Werk hält, der Ihre scheint zu gefallen."

 

23.APRIL 2018   WELTTAG DES BUCHES

MICHAEK QUAST PRÄSENTIERT “BEES UN BISSIG” HESSISCHE SATIREN VON BÖRNE BIS BELTZ

quastbeesundbissig

19. MAI 2018  MISCHEL LANG UND GUNTER MIKSCH

PRÄSENTIEREN DIE:

“KLATSCHATTACKE - PALAVER AUS DER PLAUDERTASCHE

 

Klatsch5a

15. September 2018

                                                                                                                          Andreas Föhr liest aus  “Schwarzwasser”

AndreasFoehr_03_72dpi_jpg_30204571
schwarzwasser

Der Tegernsee als Krimi-Kulisse: Spiegel-Bestsellerautor Andreas Föhr mit dem 7. Kriminalfall für sein ungleiches Tegernseer Ermittler-Duo, Kommissar Clemens Wallner und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, liebevoll "Leichen-Leo" genannt! Krimi-Fans und ganz besonders Bayern-Krimi-Fans dürfen sich wieder auf Hochspannung vom Feinsten, einen intelligenten Plot und Föhrs trockenen Humor freuen - auf eine Spurensuche jenseits der Komfortzone im idyllischen Oberbayern, denn Wallner und Kreuthner bekommen es mit einem Toten zu tun, der gar nicht gelebt hat.
Als Kommissar Wallner, Chef der Kripo Miesbach, die Nachricht erhält, man habe die Leiche eines alten Mannes gefunden, bleibt ihm beinahe das Herz stehen: Seit Stunden ist sein Großvater Manfred abgängig und auf dem Handy nicht zu erreichen ...
Am Tatort angekommen, stellt Wallner erleichtert fest, dass Manfred wohlauf ist - er und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner haben den Toten - Klaus Wartberg - entdeckt. Am Tatort findet sich auch eine verstörte junge Frau, die die Tatwaffe in der Hand hält. Hat sie Klaus Wartberg ermordet? Schon bald stellt sich heraus, dass der Ermordete gar nicht tot sein dürfte. Ihn hat es nämlich nie gegeben. Seine Papiere sind gut gemachte Fälschungen, der Lebenslauf ist frei erfunden, Freunde oder Familie gibt es nicht. Wer also war der Tote wirklich? Was verbindet ihn mit der jungen Frau? Und warum musste er eine andere Identität annehmen?
Andreas Föhr und sein Tegernseer Ermittler-Duo Wallner&Kreuthner in Bestform!

 

13. OKTOBER 2018

 

11.Fürstengrunder

          Whiskytasting mit

Prof.Dr.Walter Schobert.

 

13. OKTOBER 2018

 

6. Spaziergang über die

              Buchmesse mit

Prof.Dr.Rainer Moritz.

wackernagel©Felix Artmann

 

17. November 2018

Christof Wackernagel liest aus  “RAF oder Hollywood - ein Tagebuch.

wackernagelcover


Christof Wackernagel ist seit seinem fünfzehnten Lebensjahr ein gefragter Schauspieler, wurde als deutscher James Dean der Sechziger gefeiert. 1977 hätte er die Möglichkeit gehabt, in einer internationalen Produktion mitzuwirken, doch stattdessen entschied er sich dafür, sich der RAF anzuschließen. "RAF oder Hollywood" erzählt die Geschichte VOR Wackernagels Zeit als Terrorist. So ist das Buch zwar keine Autobiografie, Abrechnung oder eine Bitte um Absolution, aber dennoch eine autobiografisch vorgetragene Antwort auf die Frage, warum sich jemand dem bewaffneten Terror anschließt. Wackernagel berichtet aus der jeweiligen Zeit, was ihn beeinflusste und ihn seine Meinung bilden ließ, und bleibt somit stets dem Zeitgeist verhaftet, ohne aus heutiger Sicht zu (re-)urteilen.

Der Vorverkauf ist möglich bis zum Veranstaltungstag 12 Uhr. Sie können Karten telefonisch (06063 4115) reservieren und den VVK-Preis plus Euro 0,70 Porto überweisen. Nach Zahlungseingang werden Ihnen die Karte zugeschickt. Telefonische Bestellungen sind bis fünf Tage vor der Veranstaltung möglich. Vorbestellte Karten werden maximal 14 Tage reserviert. Nicht abgeholte Karten müssen wir Ihnen in Rechnung stellen. Wie bei allen Theatern, Kleinkunstbühnen, etc. ist eine Rückgabe gekaufter Karten leider nicht möglich.Im Ernstfalle werden wir aber versuchen, Ihre Karten an andere  Interessenten weiter zu verkaufen.

Home] [Wir über uns] [Online Shop] [Antiquariat] [Eventagentur] [Lesungen] [Unser Team] [Unsere Gäste] [News] [Links/Disclaimer] [Impressum] [AGB`S]